Einweihung des neuen Osterkerzenständers in der Domkirche

Den Ostersonntag feiert die Ev. Lukasgemeinde seit einigen Jahren in besonderer Weise als Gottesdienst für Jung und Alt.
Auch in diesem Jahr wurde der Gottesdienst wieder von Kindern aus dem Kindertag mitgestaltet, einige Jugendliche zeigten ein szenisches Anspiel der Ostergeschichte und ein Kind wurde getauft.
Aus diesem Anlass wurde seine Taufkerze zum ersten Mal an der Osterkerze auf dem neuen Osterkerzenständer entzündet. Mit dem Entwurf und der Erstellung des neuen Osterkerzenständers hatte der Kirchenvorstand den Künstler Robert Simon beauftragt, der 2013 bereits die Taufglocke künstlerisch gestaltet hatte. Um die Verbindung zwischen Taufe, Taufglocke, Osterbotschaft und Osterkerze zu verdeutlichen griff Robert Simon in Absprache mit einer kleinen Arbeitsgemeinschaft interessierter Gemeindemitglieder die Bildelemente der Taufglocke wieder auf. So zeigt nun der schöne, nahezu in schwebender Durchlässigkeit geformte Kerzenständer, der doch zugleich schwer und standhaft ist, ebenfalls wieder Kinderfiguren, die von allen Seiten zur Mitte kommen. Angeordnet sind sie auf einem glänzenden Bronzefries, dessen Mitte die Osterkerze bildet, also das Licht als Zeichen für den auferstandenen Jesus Christus.

Wie auf der Taufglocke sind auch hier kleine und große Kinder, kranke und gesunde Kinder, Mädchen und Jungen, Kinder aus aller Welt dabei. Sie alle gehören durch die Taufe zu Jesus Christus, ohne Unterschied. Auch für dieses Osterfest hatte Ulrike Bergner wieder eine wunderschöne Osterkerze eigens für die Domkirche gestaltet. In Anlehnung an die Jahreslosung 2019 steht das Wort Frieden in verschiedenen Sprachen und Farben auf der Kerze.

Der kleine Täufling Severin jedenfalls nahm seinen großen Augenblick tiefenentspannt und mit freundlichem Lächeln an alle Beteiligten wahr.
Im Anschluss an den Gottesdienst kamen viele Menschen nach vorne, um den neuen Kerzenständer und die Osterkerze genauer zu betrachten. Besonderer Beliebtheit erfreute sich auf dem Bronzefries schnell der kleine Blindenhund, der ein Kind führt.
Noch viele andere liebevolle Details sind auf dem Fries und der Kerze zu entdecken und werden in den kommenden Taufgottesdiensten immer mal wieder angesprochen werden. Der Kirchenvorstand bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern aus der Gemeinde, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Umsetzung dieses langgehegten Wunsches ermöglichten.